Mittwoch, 7. Oktober 2015

Fernweh: New York

Heute vor genau einem Jahr habe ich mich auf eines der bislang größten Abenteuer in meinem Leben begeben und bin nach New York geflogen. Alleine. Grund genug, um den Fernweh-Post in diesem Monat dieser wunderbaren Stadt zu widmen.


Wohl kaum eine Stadt ist sagenumwobener oder wird schillernder dargestellt als der Big Apple. In Filmen und Serien wird die Stadt immer so wunderbar inszeniert, dass ich eigentlich schon fest damit rechnete gewaltig von der Realität enttäuscht zu werden. Aber New York ist wirklich eine unglaubliche Metropole, in die ich mich ruckzuck verliebt habe.


Zuerst war der Start jedoch gar nicht so romantisch. Nachdem meine Hinreise ganz super verlaufen war, hatte ich nämlich die großartige Idee als erstes noch an diesem Abend zum Times Square zu fahren. Im Dunklen. Jeder der New York kennt, weiß, dass das keine gute Idee ist. Die riesigen Menschenmassen und das Geblinke der Reklametafeln hat mich ordentlich abgeschreckt und als ich wieder zurück in meinem Hostel war, habe ich für kurze Zeit ein wenig an meiner Entscheidung alleine nach New York zu fliegen gezweifelt.

Aber in den nächsten Tagen lernte ich ein ganz anderes New York kennen. Ich wanderte durch drei der Boroughs (Manhattan, Harlem und Brooklyn) und war begeistert davon, wie unterschiedlich die Stadt dort wirkte. Aber selbst in Manhattan muss man nur wenige Blocks weiterlaufen und befindet sich in einer ganz anderen Welt. Fernab vom Times Square finden sich mitten in der Stadt malerische ruhige Plätze, wunderbare Architektur und eine atemberaubende kulturelle Vielfalt.


Und dort - irgendwo in den Straßen von SoHo, Greenwich und Chelsea - war es dann um mich geschehen: die Stadt hatte auch mich in ihren Bann gezogen. Später lernte ich dann sogar auch noch die touristischeren Ecken der Stadt zu schätzen. Die Museen sind absolute Weltklasse, der Central Park wirklich schön und der Ausblick vom Rockefeller Center ist unbezahlbar.

Heute - genau ein Jahr später - habe ich unbeschreibliches Fernweh nach New York. Die Vielfalt, durch die sich die Stadt auszeichnet (und das in jeglicher Hinsicht), kann einfach nur dafür sorgen, dass man immer wieder hin möchte. Denn an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. 

Kommentare:

  1. NY hatte mir auch so gut gefallen! Es ist einmalig!

    GLG
    Elma

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  2. So schön, liebe Lila, da bekomme ich auch sofort Fernweh. Ich kenne die Stadt sogar noch mit den Twin Towers, so lange ist das her dass ich dort war, eine tolle Stadt :-).

    Liebe Grüße
    Kerstin

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